Beispiel 1: Bagatellschaden
Jedes Jahr werden in Deutschland Millionen Unfälle polizeilich erfasst. Dabei werden kleine Bagatellschäden häufig nicht berücksichtigt. Doch selbst scheinbar geringe Schäden können sich als deutlich teurer erweisen, als man vermuten würde.
Viele Unfallgeschädigte bleiben auf den Kosten sitzen oder lassen ihr Fahrzeug nur notdürftig reparieren, obwohl sie Anspruch auf eine fachgerechte Instandsetzung haben.
Das Beispiel hier von Markus zeigt deutlich, wie wichtig es ist, bei einem Auffahrunfall oder anderen Blechschäden einen unabhängigen KFZ-Gutachter wie Evelik hinzuzuziehen. Die Kosten für den Gutachter und das Gutachten übernimmt in der Regel die Versicherung des Unfallverursachers. Für den Geschädigten entstehen dabei keine Nachteile – im Gegenteil!
Markus war in einen Auffahrunfall verwickelt, bei dem ein anderes Fahrzeug an einer Ampel auf seinen VW Golf auffuhr. Die Schuldfrage war schnell geklärt: Der auffahrende Fahrer trug die Verantwortung für den Unfall. Der Unfallverursacher bot Markus 200 Euro für eine unkomplizierte Abwicklung an – schließlich sei es nur ein kleiner Kratzer, oder?
Doch in solchen Situationen sollten die Alarmglocken läuten! Weder Markus noch der Unfallverursacher konnten den Schaden professionell einschätzen. In solchen Fällen hilft nur eine Werkstatt, die den Schaden fachgerecht behebt. Doch auch Werkstätten arbeiten manchmal kostensparend und beheben den Schaden nur oberflächlich, wobei Folgeschäden oft übersehen werden.
Noch besser ist es, ein Unfallgutachten von einem KFZ-Sachverständigen erstellen zu lassen. Im Fall von Markus' Golf stellte sich heraus, dass der tatsächliche Schaden rund 3.200 Euro betrug – weit mehr als die angebotenen 200 Euro!
Beispiel 2: Wildunfall
Ein weiteres Beispiel ereignete sich, als Thomas auf einer dunklen Landstraße unterwegs war. Ein Fuchs kreuzte über die Fahrbahn, und Thomas konnte nicht mehr ausweichen. Der Zusammenstoß führte dazu, dass die Stoßstange seines Fahrzeugs beschädigt wurde.
Thomas erhielt eine Wildunfall-Bescheinigung von der Polizei und reichte diese bei seiner Versicherung ein. Diese beauftragten daraufhin den eigenen KFZ-Gutachter, der Thomas telefonisch und per E-Mail bat, Fotos vom Schaden zu machen. Thomas folgte der Anweisung, und der Gutachter erstellte auf Grundlage von vier Fotos innerhalb einer Stunde eine Schadenskalkulation von nur 1.000 Euro netto.
Thomas war skeptisch und wandte sich an einen unabhängigen Kfz-Gutachter. Bei der Demontage der Stoßstange entdeckten sie weitere Schäden, die auf den Fotos nicht sichtbar waren. Thomas dokumentierte diese Schäden und informierte den Gutachten seiner Versicherung darüber. Zudem fiel ihnen auf, dass die Stundensätze der Werkstatt um 10 % zu Thomas Nachteil angesetzt worden waren. Nach einem klärenden Anruf bei der Werkstatt wurde die Schadenssumme schließlich auf knapp 2.800 Euro netto erhöht.
Ohne Thomas kritische Nachfrage und die Hinzuziehung eines unabhängigen KFZ-Gutachters hätte er 1000 Euro weniger erhalten.